Käßmann komplett zurück getreten

Margot Käßmann ist als Ratsvorsitzende der evangelischen Kirchen Deutschlands und als Bischöfin zurück getreten. Sie bleibt lediglich Pastorin.

Dies hat sie soeben in einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Bisherige Artikel auf diesem Blog:

Käßmanns Rücktritt, Sturz des Phaeton

Wasser predigen und Wein trinken: Prost!

Käßmann betrunken am Steuer: 1,54 Promille

Käßmanns Rücktritt: Sturz des Phaeton

Der Sturz des Phaeton

Phaeton ist eine Gestalt (Halbgottheit) der griechischen Mythologie, der sich nur mal eben den Sonnenwagen des Vaters ausleiht, mit dem die Sonne über das Firmament gezogen wird und hierbei Schiffbruch erleidet.

Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der evangelischen Kirchen in Deutschland, hatte vielleicht auch einfach mal das Geschoss lenken wollen, indem sie sonst nur von einem Schauffeur herumkutschiert wurde. Der hatte bereits Feierabend. Glück im Unglück hatte sie, mit dem Phaeton richtete sie trotz beachtlicher 1,54 Promille keinen Schaden an Menschen oder Sachen an.

Letztendlich war der immaterielle Schaden für ihr Amt dann doch so groß, dass der Sturz in Form eines Rücktritts daher kam (heute.de).

Das bescheidene Gefährt eines  Phaetons von innen:

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Wasser predigen und Wein trinken: Prost!

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Es gibt zum Teil ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein, insbesondere wenn Alkohol oder Drogen mit im Spiel sind. Ich habe gerade gelesen, dass immer mehr Autofahrer drogenauffällig sind. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe ja, was das bedeutet. Bei den zig tausend Kilometern, die ich jedes Jahr dienstlich fahre, stehe ich nicht nur viel im Stau, sondern sehe auch viele Unfälle und bekomme dementsprechend mit, wie zerfetzte Autos aussehen.“ Hatte Käßmann noch vor ca. einem Jahr gegenüber www.diemobolitaet.de gesagt.

Weitere Aussage an selber Stelle: „… manche Leute fahren wirklich, als hätten sie überhaupt nicht im Blick, welche Kraft in einem Auto steckt.Schon bei Tempo 50. Also wie lebenszerstörend ein Auto wirken kann. Viele sind sich nicht bewusst, dass sie mit einer Kraft umgehen, die sie gar nicht so beherrschen können. Ich bin als Pastorin oft mit Tod, Krankheit und Behinderung konfrontiert. “ „… ein Auto kann gefährlich sein. …“ „… wenn ich … riskante Fahrer sehe. Dann denke ich: Ihr wisst gar nicht, wie verletzbar ihr seid. …“

Den Balken im Auge der anderen hat sie ja immerhin schon mal erkannt.

Auf solcherlei Aussagen wirkt sich der Umstand verheerend aus, dass Käßmann mit 1,54 Promille nach Überfahren einer roten Ampel aus dem Verkehr gezogen wurde. Gewissermaßen degradiert Käßmann ihre eigenen Moralvorgaben, schade eigentlich.

Die gegenwärtig relevanteste Droge im Straßenverkehr ist der Alkohol.  66% der Alkoholunfälle ereignen sich innerorts. Zwar ist die Zahl der Unfälle rückläufig, jedoch sind die Alkoholtoten im Straßenverkehr besonders sinnlos. Auch die Folgen von Alkoholunfällen wie Tod, Verletzung und Sachschäden fallen statisch deutlich schwerer aus, als bei sonstigen Unfällen. (Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V.)

Die Aussage von diemobilitaet.de über Käßmann „Sie ist unterwegs im Namen des Herrn“ bekommt nun nachträglich eine unfreiwillig komische Bedeutung, unter Berücksichtigung der Gefahr, die Käßmann im Straßenverkehr für ihre Mitmenschen dargestellt hat.

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Käßmann betrunken am Steuer: 1,54 Promille

Die Welt berichtet am 23.02.2010:

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„… Die Polizei hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, mit Alkohol am Steuer erwischt. Die Beamten stoppten die Bischöfin, weil sie eine rote Ampel überfahren hatte. Eine erste Kontrolle ergab laut Medienbericht einen Wert von 1,3 Promille. Das Ergebnis der Blutuntersuchung liegt noch darüber. …“

Der Vorfall ist nicht nur einfach peinlich. Die Vorsitzende einer Kirche, die sich als ethisch höchststehende Organisation ansieht, hat hier das Leben ihrer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel gesetzt. Aus atheistischer Sicht ein Fünckchen zu viel Gottvertrauen.

Ab 1,1 Promille ist ein Autofahrer absolut fahruntüchtig, d. h. selbst der Nachweis, ein Gewohnheitstrinker zu sein, kann bei diesem Wert nicht mehr dazu führen, dass die Fahrtüchtigkeit vorliegen würde. Es liegt dann keine bloße Ordnungswidrigkeit mehr vor, sondern eine Straftat.

Der Stern berichtet: „Schon 2009 hatte sie gesagt, dass der Verzicht auf Alkohol während der Fastenzeit schwer falle. „Ich merke auf einmal, wie sehr ein Glas Wein am Abend zur Gewohnheit werden kann.““ Um zu diesem, Promillewert zu gelangen, müsste die Ratsvorsitzende allerdings eher eine Flasche Wein konsumiert haben, als nur ein Gläschen des geistigen Getränks.

Gerade die Gefährdungsstraftaten sind ein Bereich, der nach kausaler Denkweise nicht wesentlich von dem Bereich zu unterscheiden ist, in dem das Verhalten dann auch im Tod eines anderen Verkehrsteilnehmers endet: Weil der Erfolgseintritt, einen anderen Menschen in einem Unfall schwer zu verletzen, letztendlich nicht mehr im Einflussbereich des Tätes liegt, sondern von Umständen abhängt, die gemeinhin als Zufall bezeichnet werden.

Sie wurde zudem mit ihrem VW Phaeton nicht aus einer Routinekontrolle gezogen: „… Käßmann hatte mit ihrem Dienstwagen eine rote Ampel überfahren. …“ so die Welt.

Bei einem auffälligen Fahrverhalten liegt übrigens bereits ab 0,3 Promille eine strafrechtsrelevante Fahruntüchtigkeit vor…

Aktualisierung: Es soll sich um 1,54 Promille gehandelt haben.

Man kann wohl durchaus von „sturzbetrunken“ sprechen. Offen ist noch, ob die Führerscheinstelle einen „Iditiotentest“ (MPU) anordnet.

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Ratsvorsitzende der Evangelen

Der Katholik und Verteidigungsminister Dr. von und zu Guttenberg liefert sich gegenwärtig eine Schlammschlacht mit der Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirchen in Deutschland Bischöfin Margot Käßmann. Sie ist gegen den Afghanistan-Einsatz, er betreibt ihn.

Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann

In der Talkshow bei „Beckmann“ äußerte Frau Käßmann sich nun „wütend“ über den Vorwurf weiblicher Naivität und erfüllt damit ein weiteres Klischee der Weiblichkeit, in einer Diskussion nämlich emotional statt sachlich zu reagieren. Das Ideal, an sich selbst zu arbeiten, ist bei Frau Käßmann bei lauter Jenseitsorientierung anscheinend noch nicht angekommen.

So sieht es dann aus, wenn die Anhänger des Aberglaubens die Politik als Show unter sich ausmachen, der Katholik schickt die Deutschen ins Feuer der zu bekehrenden Moslems – um Deutschland am Hindukusch zu verteidigen (TM Peter Struck) – die Evangelische ist nur wütend.

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