hart aber fair: Die Priester und der Sex – wie viel Wahrheit wagt die Kirche?

(->zur Sendung, 75:46 min.)

Am 24.02.2010 diskutierte Frank Plasberg in seiner mittlerweile angesehenen Talkshow „hart aber fair“ mit den Gästen zum Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs: Bascha Mika, Journalistin, Heiner Geißler, ehemaliger CSU-Generalsekretär und Jesuitenschüler, Hans-Jochen Jaschke, Weihbischof in Hamburg, Andreas Englisch, Vatikankorrespondent der „Bild“ und Bestsellerautor, Norbert Denef, als Kind vom Priester missbraucht.

In der Talkshow wird erwähnt, dass eine Stunde vor der Talkshow das Bistum Magdeburg, welches Denef die 25.000,00 Euro Schweigeld gezahlt hatte, die Zahlung als Fehler eingesteht. Noch nachdem Plasberg die Mail des Bistums mit der Anerkennung als Fehler vorgelesen hat, bestreitet Jaschke in der Sendung, dass die 25.000,00 Euro Schweigegeld gewesen seien…

Tatsache scheint es bis heute zu sein, dass die Kirche bei Kenntnis über Missbrauchsvorwürfe ausdrücklich nicht die Staatsanwaltschaft informiert, sondern sich vorbehält, quasi selbst zu ermitteln und erst dann über eine Weiterleitung der Information an die Ermittlungsbehörden zu entscheiden… Die Kirche verhält sich, wie ein Staat im Staate. Die Kirche erweckt mit „zuständigen Kommissionen“ gegenüber den Opfern den Eindruck, als würde man sich derartiger Fälle vernünftig annehmen, behält sich aber vor, den Missbrauch zu deckeln und gar nicht erst an die Staatsanwaltschaft weiter zu leiten, um auch den Tätern (!)  gerecht zu werden.

Unter derartigen Gesichstpunkten erhält des 24-Studen-Ultimatum an die Bundesjustizministerin zum Widerruf ihrer Kritik am Verhalten der Kirche im Rahmen Aufklärung von Straftaten noch mal eine ganz neue Bedeutung.

Weihbischof Jaschke bei hart aber fair

Weihbischof Jaschke wörtlich: „…Man muss dem Täter auch gerecht werden…“

-> zur Sendung

Kritik erntete jetzt vor allem der Weihbischof bei der Frankfurter Rundschau-online. Wie empfehlen auch den Artikel „Aufklärung wurde getrieben“.

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Robert Mugabe

Something somewere went terribly wrong. Ohne weiteren Kommentar.

Quelle Wikipedia:

Robert Mugabe, Präsident des Lands Simbabwe

„…Robert Gabriel Mugabe, (* 21. Februar 1924 in Masvingo) ist Chef der ZANU-Partei und seit 1987 als Präsident Staatsoberhaupt von Simbabwe. Von 1980 bis 1987 bekleidete er das Amt des Ministerpräsidenten. Während er beim Amtsantritt im Jahr 1980 als geschickter Präsident und Sprecher des südlichen Afrika gesehen wurde, regiert er das Land seit einigen Jahren als Diktator und verschuldete durch seine Politik den Zusammenbruch der Wirtschaft, eine Hungersnot, eine Hyperinflation und tausende Tote.…“

„…Er wurde streng katholisch erzogen und besuchte mehrere Jesuitenschulen. …“

„… Die Wahl fand unter massiver Beeinflussung der Wähler und Wahlfälschung statt.[11] …“

Simbabwe, Wikipedia:

„… 85% der Bevölkerung sind Christen und 62% gehen regelmäßig in christliche Kirchen.[7] Die größten christlichen Gemeinden sind die Anglikanische, Römisch-Katholische und Methodistische Kirche. …“

„… Simbabwe ist eines der Länder mit der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate – zwischen 24 und 35 Prozent der 12,7 Millionen Einwohner sind HIV-positiv. In keinem Land der Welt ist die Lebenserwartung innerhalb so kurzer Zeit derart dramatisch zurückgegangen: in weniger als einem Jahrzehnt von 55 auf 44 Jahre. Die Lebenserwartung gehört heute zu den weltweit niedrigsten (Stand 2006).[4] …“

„… Die Menschenrechtslage verschlechterte sich im Jahr 2008 drastisch. Nach den Wahlen im März wurde das Land von Menschenrechtsverletzungen ungekannten Ausmaßes erschüttert, die von staatlicher Seite unterstützt oder geduldet wurden. Die Täter waren zumeist Angehörige der Sicherheitskräfte, Kriegsveteranen oder Anhänger der Afrikanischen Nationalunion von Simbabwe.[29]
Vor einigen Jahren hatte der Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe, auf der internationalen Buchmesse in der Hauptstadt Harare den Stand der homosexuellen und lesbischen Gruppierungen abräumen lassen. [30] Mugabes äußert seine Feindseligkeiten gegenüber homosexuellen in aller Deutlichkeit: »Homosexuelle sind pervers und abstoßend. Sie verstoßen gegen die Gesetze der Natur und der Religion.« Und: »Sind Perversitäten etwa die Grundlage der Buchmesse.« Nach einer Meldung der Presseagentur dpa hat der Präsident von Simbabwe bei der Eröffnung der Buchmesse erklärt, Homosexuelle hätten in seinem Land keine Rechte und seien »schlimmer als Tiere«. [31][32]…“

Sexueller Missbrauch bei den Katholiken

Die Zeit berichtet: „Täter wurde weiter gereicht“: Hinweise auf den sexuellen Missbrauch von Schülern gab es bereits 1981. „Prügelnde Lehrer waren normal“, sagt ein Ex-Schüler. Der Chef der deutschen Jesuiten will aufklären.

Die Wahrheit kommt nur scheibchenweise ans Licht.

Auch der „Focus“ sieht mittlerweile ein strukturelles Problem bei der katholischen Kirsche.