Habemus Mamam!

Habemus Mamam! Roter Rauch stieg auf: Erstmals hat sich das Konklave auf eine Frau geeinigt.

RauchJa, leider nicht dieses mal. Nicht in diesem Leben, vermutlich ebenso: Die Herrscher im absolutistischen Vatikanstaat sind Männer seit Menschen Gedenken. Dies sollten sich alle Menschen vor Augen führen, wenn dieser Tage im Vatikan wiederum ein Mann „gewählt“ wird. Auch mit Demokratie hat das kolpotierende System nichts zu tun, die Wahl ist so demokratisch wie die Wahl des obersten Sowjets in der UdSSR.

Der Gleichheitsgrundsatz ist die Basis der westlichen Werte, von denen die katholische Kirche noch weit entfernt ist. In der widerspruchslosen (!) patriachalen Wahl zeigt sich einmal mehr, was diese Kirche von den Menschenrechten hält!

Art. 1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte lautet:
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

 

Herumgeeiere um den Untoten

„Der Wiedergänger“ von Armatus Liandri

„Kein Kruifix-Verbot in Niedersachsen: Wulff: Ein Missverständnis – Özkan entschuldigt sich April 26, 2010
Nach heftiger Kritik aus Reihen der Union hat die künftige niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan ihre Forderung zurückgenommen, Kruzifixe aus Klassenzimmern zu verbannen. Das „Missverständnis“ sei nun ausgeräumt und Özkan werde eine „grandiose Ministerin“, sagt Regierungschef Wulff.“ berichtet die FAZ.

Das hat sie zurück genommen? Dafür sollte sie sich entschuldigen. Und Wulff gleich mit: Objekte des Aberglaubens haben in staatlichen Einrichtungen nichts verloren und sind in Niedersachsen wohl auch nur in kirchlichen Schulen vorhanden.

In staatlichen Schulen aber tritt der Gleichbehandlungsgrundsatz aller Weltanschauungen zu Tage. Soll ein Kruzifix hängen, sind daher auch alle denkbaren anderen tausenden Weltanschauungs- und Religionssymbole aufzuhängen. Wenn Herrn Wulff insoweit das Verständnis des Gleichheitsgrundsatzes abgeht, sollte er überlegen, seine eigene Partei auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz vom Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen: Der Gleicheitsgrundsatz steht nicht zur demokratischen Disposition.

Schwulenartikel ins Grundgesetz?

Die Linken Parteien „Die Linke“ und die Grünen haben beantragt, im Gleichheitsgrundsatz ausdrücklich Schwule und Leseben zu erwähnen.

Nun, warum eigentlich nur diese abnormen sexuellen Veranlagungen? Warum nicht Sadisten und Masochisten, Latexfetischisten, Dominanz-Submissionsliebhaber, Freunde von Tierspielen (nicht mit Tieren!) und vor allem: Warum nicht Päderasten?

Christopher Street day, hier findet jeder Sexwunsch seinen Partner; Bildurheber: Lienhard Schulz, CC und Gnu lt. Wikipedia, siehe Fuß des Artikels, Nachbearbeitung Blog

Diese außen vor zu lassen, weil etwa Päderasten geradezu zwangsläufig kriminalisiert werden, ist eine Diskriminierung ansich.

Nun, warum aber sollte soetwas nicht aufgenommen werden? Einerseits, weil der Gleichheitsgrundsatz durch jede weitere Einschränkung seiner Abstraktion nur an Verständlichkeit und Eindeutigkeit verliert.

Unter allen absonderlichen sexuellen Veranlagungen sind sicherlich die Schwulen und Lesben die größte Gruppe aber auch die politisch am stärksten vertrene: Allein von den Bürgermeistern der drei deutschen Millionenstädte sind zwei homosexuell. Fällt es den gleichgeschlechtlich orientierten Menschen auch regelmäßig leichter, Vermögen anzuhäufen, beruflich erfolgreich zu sein, weil sie sich im Regelfall nicht um Kinder kümmern müssen. Zudem verfügen viele über die Parallelgesellschaften der Homosexuellen Subkulturen über Kontakte, die ähnlich den Geheimgesellschaften hinter den Kulissen verlaufen.

Grundsätzlich soll niemand bevorzugt oder benachteiligt werden wegen seiner sexuellen Veranlagung. Gerade hier gehört es aber wesentlich dazu, dass die Menschen als Mann oder Frau behandelt werden und auftreten und nicht als Schwule oder Heterosxuelle. (Eine Ausnahme bilder hier die echten Transsexuellen – also nicht die „Crossdresser“). Die sexuelle Veranlagung eines Menschen gehört nicht in die Öffentlichkeit, mögen das abnorm veranlagte Homosexuelle auch nicht einsehen wollen, weil ihre Chancen auf der Suche nach Sexualpartnern damit in Randbereiche gedrängt werden: Dies müssen sie hinnehmen.

Es ist auch noch keine Diskriminierung, einem heterosexuellen Liebespaar wohlwollend entgegen zu sehen, während jedes Zuschaustellen sexueller Abnormität eine angeborene Abscheu verursacht: Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Homosexuelle handelt, oder diejenigen, die sich aufgrund ihrer Veranlagung als Hund von der strengen Mutti gassi führen lassen.

Es kommt im Ergebnis immer auf das Auftreten im Einzelfall an und eine Grundgesetzänderung wäre das Signal, jede Perversität auch weiter öffentlich machen zu können. Der Lebensstil als Sklave und Domina oder als Pädophilem und vielem mehr steht insoweit der Homosexualität in nichts nach.

Von mir aus soll homosexuell sein, wem das Freude bereitet. Das für „normal“ zu halten, ist allerdings Aberglaube.

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Säkularisierung Schuld an Frauenunterdrückung

Das Problem jedoch wäre dann, dass im Zweifel nur noch der Säkularismus übrig bliebe, der jedoch genauso patriarchal ist, hat er doch mit der Biologisierung der Geschlechterunterschiede die Grundlage für tief greifende Formen der Frauenunterdrückung gelegt.“ meint die taz.

Verstehe. Es gibt gar keine Geschlechterunterschiede. Auch der Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes fördert die Frauenunterdrückung eigentlich, weil er ja sagt, dass jedenfalls wegen des Geschlechts niemand benachteiligt werden darf. Durch diese besondere Hervorhebung wird suggeriert, dass eigentlich ein wesentlicher Unterschied zwischen Mann und Frau besteht, der eine Ungleichbehandlung nahe legt – so dass es nur wegen dieses Unterschiedes einer besonderen Erwähnung im Gleichheitssatz bedarf. Und erst das schafft wiederum die Grundlage für eine tiefgreifende Frauenunterdrückung!?

Ein Teufelskreis.