Sapere audes Tod

Sapere aude ist tot. So steht es auf seinem Blog. Er war ein unermüdlicher Kämpfer für Wahrheit und eine Ethik, die nur um das Wohl der Menschen bemüht war. Wir hoffen, dass durch seine Internetbeiträge die Erinnerung an ihn und seine Vorstellungen und Ideale wach gehalten wird.

Mit ihm geht auch einer der letzten wahren Verfechter der The Brights-Bewegung, über die wir schon an anderer Stelle [1][2] berichteten.

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Warum Ethik keinen Gott braucht

Urheber: Luc Viatour, Creative Commons Namensnennung und Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Der Humanistische Pressedienst (hpd) gestern (19.02.2010) folgenden Artikel zum Thema „Atheismus als Grundlage des Humanismus

„ Die Anwürfe und Schmähungen von religiösen Funktionären gegen den Atheismus sollen nicht unwidersprochen bleiben. Ein säkularer Humanist und Atheist hat dazu seine Gedanken und Thesen formuliert. Selbstbewusst, freundlich und verständlich.

Thesen von Dirk Winkler

Es gilt, mit einem hartnäckigen Missverständnis aufzuräumen: Der bewussten oder unbewussten unzulässigen Gleichung, dass Religion und Glaube Werte vermitteln und der Atheismus keine Werte bietet. …“

In dem Artikel geht es unter anderem gerade um die ethischen Vorteile des Atheismus in Relation zu strukturellen Defiziten des Atheismus. Über einige Aussagen des Artikels kann man sich sicherlich lange streiten. Nach etwas holprigen Ansätzen gelingen dem jungen Autor zunehmens die Entwicklung interessanter Gedanken und Grundeinsichten.

-> Zum Artikel

Diskussionen sind auch im dortigen Forum möglich.

Bildlizenz: Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen und GNU-Lizenz für freie Dokumentation Urheber: Luc Viatour, www.lucnix.be

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Fundamentalkritik

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Interview mit Michael Schmidt-Salomon

Das Radiointerview kann man hier als mp3-Stream anhören.

„Ausschwitz ist nicht der Ausdruck des Bösen“

Oder Datei herunterladen, 31,26 min., 14,4 MB:

michael-schmidt-salomon-philosoph.6444m.mp3

Verbrecher: Wenn Götter Menschen wären

Wenn man die Frage betrachtet, warum ausgerechnet die Religion des Friedens (TM Islam) und die Religion der Liebe (TM Christentum) als Auslöser und Grund verwendet werden, Verbrechen gegenüber Andersdenkenden Menschen zu verüben – hinsichtlich des Christentums jedenfalls in der Vergangenheit, im Nordirlandkonflickt und auch neuerdings in Nigeria –  kann man nur zu dem Schluss kommen, dass dies den beiden monotheistischen Religionen immanent ist.

Man könnte hierbei abstellen auf einzelne Passagen in Bibel oder Koran. Jedoch muss man leider unterstellen, dass nur die wenigsten Anhänger dieser Religionen ihre ach so heiligen Bücher überhaupt durchgelesen haben. Aus gutem Grund wird häufig nur bruchstückhaft zitiert.

Der tatsächliche Grund liegt in den jeweiligen Gottheiten selbst, nicht im Monotheismus ansich, sondern in diesen ganz speziellen Gottheiten: Diesen wird gehuldigt, man unterwirft sich ihnen, bezeichnet sie als Herrn – nicht im Sinne von „Herr Müller“, sondern im Sinne eines Herrn-Sklaven, eines Herrn-Knecht-Verhältnisses.

Der eigentliche Punkt aber ist, dass man die Gottesfiguren als ethisch-moralisch gut betrachtet. Behandelt man diese Gottheiten aber wie einen Menschen, so kommt man zu dem Schluss, dass sich beide Gottheiten im Grunde Schwerverbrecher sind. Abgesehen von den Massenmorden durch Sintflut und sonstige „unbedeutendere“ Morde haben beide Gottheiten eine Folterkammer (Hölle) eingerichtet, die bestimmt ist für die Menschen, die anderen Weltanschauungen oder Religionen anhängen. Und nach der Vorstellung der Gläubigen kommen diese Folterkammern auch in besonders langer Zeit zum Einsatz, bis hin zur Unendlichkeit. Im Koran werden die Details sogar besonders detailliert und sadistisch ausformuliert. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, dass es sich bei der Behandlung der Götter als Menschen um Freiheitsberaubung und schwerste Körperverletzung handeln würde.

Der Grundgedanke, der hinter diesen Religionen steckt ist aber, dass diese Verbrechen der Gottheiten als gerechte Strafe angesehen werden für den Umstand, dass bestimmte Menschen andere Weltanschauungen haben. Wenn sich diese Phantasien auch auf das Jenseits beziehen und somit die Verbreitung dieser Folterphantasien – die jedenfalls hinsichtlich des Korans den Vorstellungen eines Marquee de Sade in nichts nachstehen –  in keiner Gesellschaft konkrete Strafen nach sich zieht, steht dahinter die Grundauffassung, dass die Menschen anderer Weltanschauungen im Grunde schwerst gefoltert werden sollten, dass diese quasi keine Rechte verdienen.

Aus dieser latenten Grundauffassung rührt die Missachtung Andersdenkender als Menschen und die schnellere Bereitschaft, reale Verbrechen gegenüber diesen Menschen zu verüben.

Es ist daher hervorzuheben, dass die grundsätzlichen Moralauffassungen von Christentum und Islam übelster Sorte sind und ethisch-moralisch höchst verwerflich sind.

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Bin Ladens Ethik

Bin Laden

Nach einer jüngsten Tonbandaufnahme behauptete Bin Laden, der festgenommene Mann aus Nigeria, dessen Sprengstoffattentat auf ein amerikanisches Flugzeug fehlgeschlagen war, gehöre zur Al Quida.

Herr Laden bezeichnete den Suizid-Gefährdeten als „Helden“.

Es offenbart sich hier die Verdorbenheit der Moral dieses Mannes, nach dessen Verständnis auch ein feiger und heimtückischer Meuchelmörder ein Held ist. Eine Ethik, der jeder Anstand völlig fremd ist.