direkte und indirekte Gewaltaufrufe

Die Bibel

Laut einer katholischen Nachrichtenagentur (KNA) haben hohe Vertreter des Vatikan und des Islam eine gemeinsame Erklärung herausgegeben: Danach solle jede Darstellung von Religion vermieden werden, die  „…direkt oder indirekt eine gewaltsame Haltung unter den Anhängern der verschiedenen Religionen erregen… “ könnte. (Quelle: Piusbruderschaft)

Darauf hatte Gerd Wilders in Fitna auch bereits hingewiesen, dass man Seiten aus einem Buch auch herausreißen kann. Auch die Bibel ist nicht rissfest.

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11 Gebote

1.) Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

2.) Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.

3.) Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.

4.) Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.

5.) Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig! Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.

6.) Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

7.) Du sollst nicht morden.

8.) Du sollst nicht die Ehe brechen.

9.) Du sollst nicht stehlen.

10.) Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Der Kommentar vom Feuerbringer in Kurzform:

Die zehn Gebote sind das Werk einer primitiven Hirtenkultur, die sich mit Dingen beschäftigte wie “Sklaven”, Sklave”, “Sklavin”, “Vieh”, “Rind” und “Esel”. Die ersten vier Gebote dienen nur der Selbstverherrlichung Gottes und verbieten explizit die Religionsfreiheit. Die Heilung des Sabbats lässt sich säkular begründen, ersetzen oder streichen. Eltern, die ihre Kinder nicht ehren, müssen von ihren Kindern nicht geehrt werden. Tyrannen darf man ermorden, Ehen kann man offen führen, Nahrungsmittel darf man im Notfall stehlen, Lügen darf man eine ganze Menge (“Dein neues Kleid sieht scheiße aus”?), verlangen darf es einem nach allem, so lange man es sich nicht einfach nimmt.

Die zehn Gebote sind komplett fürn Arsch.

Sehr schön formuliert, wir schließen uns dem an uns verweisen zudem auf die dortigen Ausführungen, denen nichts hinzuzufügen ist:  „Zehn Gebote sind fürn Arsch“, der Artikel dort stammt vom 02.02.2010.

Staatlich geförderter Aberglauben

Eine spannende Lektüre preist die Mc Pommersche Regierung: Die „heilige“ Schrift.

Der humanistische Pressedienst (hpd) berichtet:

»„Henry Tesch (CDU), Lehrer für Deutsch und Geschichte, (derzeit beurlaubter) Schulleiter des Gymnasium Carolinum Neustrelitz, Bürgermeister der Gemeinde Roggentin, seit 07.11.2006 Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, derzeitiger (2009) Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), hatte anlässlich des Beginns seiner Präsidentschaft erklärt, „er werde den eingeschlagenen Reformkurs zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich nachhaltig unterstützen und die bis 2010 im Vordergrund stehenden Schwerpunktthemen frühkindliche und berufliche Bildung konsequent weiterentwickeln.“«

Auf einem Informationsflyer wendet sich der Minister direkt ans Volk:

„Liebe Schülerinnen und Schüler,
als Schirmherr des 5. Bibelwettbewerbs unter dem Motto „BIBEL HEUTE“ an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern möchte ich Euch ganz herzlich zur Teilnahme einladen.
Wenn Ihr die Bibel zur Hand nehmt und in ihr lest, erfahrt ihr viel über den Ursprung unseres Verhaltens, unserer Gewohnheiten und unseres Lebensablaufes. Ihr werdet merken, wie spannend es ist zu erfahren, wie stark die Bibel unser menschliches Denken und Handeln, unsere Sprache und unser Recht, unsere Wissenschaft und unsere Kunst geprägt hat. Deshalb lasst Euch einladen über die gestellten Themen nachzudenken und sie nach Euren Vorstellungen in einen Beitrag umzusetzen. Ich jedenfalls wünsche Euch hierbei sehr viele gute Ideen und viel Freude bei der Gestaltung der Beiträge.“
Henry Tesch
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

AWo das Buch des Aberglaubens ausgerechnet die Wissenschaft geprägt haben soll, wird wohl das Geheimnis der Regierung Sellering (SPD) bleiben.

Massenverbrennung, 1587

Neben zahlreichen amoralischen Passagen über Mord und Todschlag, Mordaufrufe, Menschenwürdeverletzungen, Verharmlosung und Billigung der Sklaverei, Verharmlosung von Vergewaltigungen und einem ohnehin „fragwürdigem“ Frauenbild lässt sich auch lesen, wie spannend es ist, wie die Bibel im Mittelalter unser Leben geprägt hat, kann man an so schönen Passagen der Bibel ersehen wie „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen“ (2. Mose, 22,18)

Hölle Hölle Hölle

Auch Herr Jesus warnte drohte gerne mal erpresserisch mit der Hölle, statt zu argumentieren – pardon – er warnte davor,  dass dort ein „Heulen und Zähneklappern“ sein würde, während es sich die gutgläubigen im Himmel gut gehen lassen sollten.

Nach sachlicher Beurteilung ist die Bibel in unzensierter Fassung ein für Kinder ungeeignetes Buch, wenn es nicht als jugendgefährdend bezeichnet werden soll.