Des Ende der UNO

Ist der Iran-Konflickt der letzte Akt der UNO?
Versagt hat die UNO zuletzt im Golfkrieg, als sie Sanktionen gegen den Irak verhängt hatte, diese etliche male gebrochen worden waren und keinerlei Konsequenzen folgten: Ein Affentheater. Selbst das Eingreifen war ansich gar nicht von UN-Mandanten gedeckt, ohne dass dies auf der einen oder der anderen Seite irgendwelche Konsequenzen gehabt hätte.

Auch der Krieg gegen die Taliban und ihre Terrorcamps erfolgte ohne jede ausreichende Deckung durch ein UN-Mandat.

Im Iran lässt sich die UNO nun erneut vorführen: Es werden Inspektoren geschickt und an anderer Stelle steht lange eine fertige Atomanlage, die lange läuft: Ohne Konsequenzen.

Die UN ist eine Polizei ohne Waffen, ein Staat ohne Handlungsfähigkeit. Die UN wird weder die Beschaffung der Atombombe durch den Iran verhindern, noch wird sie in der Lage sein, einen bewaffneten Konflickt zu verhindern.

Fazit: Die UNO ist für die Aufgaben, für die sie einmal vorgesehen war, organisatorisch, materiell und personell untauglich. Die Konsequenz ist, dass die UNO aufgelöst wird, wenn sie nicht von sich aus zu anderem Verhalten in der Lage ist: Oder sie wird einfach nicht beachtet, wie bisher.

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Weltuntergang abgesagt

„Atomkrieg“ von Armatus Liandri

Nach der Ankündigung des Irans, der Westen würde heute einen Schlag erhalten, von dem er betäubt zurückbleiben werde, ist nun kaum etwas übrig geblieben.

Ahmadinadschad teilte der Welt nun mit, der Iran habe das Uran bereits auf 20% angereichert und sei auch zu weiterer Anreicherung in der Lage. Sein Land sei jetzt ein „Atomstaat“ – was auch immer das sein soll. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, wird sich wohl in den nächsten Tagen entscheiden.

Die Geschwätzigkeit des Irans hätte das Land in den letzten Tagen beinahe seinen Kopf gekostet, ein Präventivschlag gegen den Iran ist nach wie vor eine Option, die jedoch wohl erst nach sonstigen Sanktionen gerechtfertigt erscheinen kann: Die Israelis, die vom Iran in ihrer Existenz bedroht werden, könnten das allerdings ganz anders sehen.

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Drohung des Bösen

Photobearbeitung: „Bombe“ von Armatus Liandri

Der Staat, dessen „Revolutionsführer“ Kohmeini auch Sex mit Tieren nicht für abwegig hielt, gibt neue Drohungen von sich.

Israelnationalnews berichtet, am Montag habe Ajatolla Ali Chamene’i, offizielles Staatsoberhaupt des Iran, sinngemäß angekündigt, am Jahrestag der islamischen Revolution, dem nächsten Donnerstag, 11.02.2010, werde der Iran dem Westen einen Schlag verpassen, der ihn betäubt zurücklasse.

Sofern keine überragenden Übersetzungsfehler vorliegen, kann das eigentlich nur als Ankündigung der Vernichtung Jerusalems gedeutet werden. Unter Berücksichtigung iranischer Geschwätzigkeit, wird wohl nichts entsprechendes stattfinden.

Wenn der Iran nicht kurzfristig einen 180°-Schwenk in seiner Atompolitik der Uno gegenüber vornimmt, besteht akute Kriegsgefahr.

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Irans Bombe

Der Iran beginnt mit der Hochanreicherung von Uran auf 20%. Dies ist zwar nicht optimal, jedoch ausreichend für den Bau von Atombomben.

Die hierfür erforderliche Technik ist im Iran vermutlich bereits vorhanden. Der Iran bestreitet das Existenzrecht Israels und deutet an, Israel vernichten zu wollen. Israel selbst wird regelmäßig als Atommacht geführt.

Die atomare Bewaffnung ist weltweit nach wie vor derart groß, dass alles menschliche Leben damit ausgerottet werden kann: Nicht nur über die Radioaktivität, die auf die Explosionen folgen, sondern allein aufgrund der Sprengkraft: Die USA verfügen nach eigenen Angaben über mehr als 9.000 (!) Atombomen, Russland über mehr als 11.000 Atombomen. Es sei auch daran erinnert, dass der ehemalige russische Armeechef noch andeutete, Russland seien mehr als 100 Kofferatombomen abhanden gekommen. Eine Kofferatombombe hat die Größe eines gewöhnlichen Aktenkoffers…

„Atomkrieg“ von Armatus Liandri

Auffallend ist im Rahmen dieser Diskussion auch, dass etwa allein in Deutschland bereits so viel waffenfähiges Material auf dem Schwarzmarkt beschlagnahmt wurde, dass dies der Masse nach bereits für eine eigene Atombombe reichen würde, die Technik dürfte hier ohnehin vorhanden sein.

Deutschland, dass während des kalten Krieges als Kernland eines potentiellen Atomkrieges vorgesehen war, hat jedoch niemals über eigene Bomben verfügt. Unter Verteidigungsminister Franz-Joseph Strauß (CSU) war die Forderung nach atomarer Bewaffnung gescheitert. Der spätere Bundespräsident Heinemann meinte sogar, Atomwaffen seien zur Verteidigung parktisch ungeeignet: Wohl auf der Überlegung aufbauend, dass sich im Falle eines Atomkrieges beide Seiten gegenseitig ihre Existenz auslöschen.

Indes waren in Deutschland stets Atomwaffen der Amerikaner stationiert, die Deutschland quasi als Abschussbasis vorgesehen haben. Auffällig ist nun, dass Außenminister Westerwelle (FDP) lt. Welt am Sonntag bereits mehrfach von den Amerikanern den Abzug der Atomwaffen gefordert hat – allerdings unter Neuregelung der Sicherheitskonzeptionen. Von amerikanischer Seite macht man allerdings keinerlei Anstalten, dem nachzukommen.

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Atommacht Iran

Meldungen von N-TV und der Welt zu Folge soll die isalamische Republik Iran möglicherweise bereits im Besitz von Atomwaffen sein. Mit seinen Mittelstreckenraketen ist es dem Iran möglich, auch Berlin oder Hamburg zu erreichen. Die Errichtung eines Raktenschutzschildes gegen den Iran durch die USA ist vor wenigen Tagen fehlgeschlagen.

„Atomkrieg“ von Armatus Liandri

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