Kirchen verärgert über Özküm

„In ihrem Amtseid bat die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan um Gottes Hilfe – so wie ihre Kollegen auch. Für die Deutsch-Türkin kein Problem: Sie habe sich an den „einen und einzigen Gott“ gewandt, der Christen, Muslimen und Juden gemein sei. Die beiden christlichen Landeskirchen hingegen sind verärgert.“ Berichtet die Welt.

Aber, aber, ein Schluck Eiter gefällig, wie es der gute Allah für die Christenmenschen vorsieht, liebe Kirchenvertreter? Sie haben doch im Aberglauben viel gemeinsam, jeder nimmt irgendetwas als wahr an, ohne guten Grund.

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Verfassungswidrigkeit der Unionsparteien

Im Spiegel wird berichtet: „Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bezeichnete ein Kruzifix-Verbot als “völlig indiskutabel”. “Ich erwarte den nötigen Respekt vor unserer christlichen Tradition”, sagte Herrmann der “Passauer Neuen Presse”.“

CDU Schiff mit fragwürdigem Kurs

Was macht eine Partei verfassungswidrig? Verfassungswidrig ist eine Partei, wenn sie die unabänderlichen Grundsätze des Grundgesetzes auszuhebeln versucht. Hierzu gehören die Grundrechte im Kern, insbesondere auch der Gleichheitsgrundsatz, auf dem alle weiteren Grundrechte beruhen.

Indem die CSU und die CDU beharrlich darauf pochen, den Gleichheitsgrundsatz verletzen zu dürfen und einseitig den Aushang christlicher Symbole in öffentlichen Gebäuden aufrecht erhalten und voran treiben, bekämpft die Union den Gleichheitsgrundsatz. Eine Partei, gegen die man in jedem Einzelfall erst wieder klagen muss, weil sie sich grundsätzlich dem Grundgesetz verweigert, ist mit dem Grundgesetz unvereinbar.

Es ist nicht nur so, dass die Unionsparteien eine christliche Ausrichtung der Partei als Richtlinie ihrer politischen Gestaltung aufgenommen hat, sondern es wird aus wesentlichen Führungskreisen der Partei systematisch und beharrlich die Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes vorangetrieben. Die Unionsparteien sind damit nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, so unsere Meinung.

Der Gleichheitsgrundsatz wird unter der Herrschaft der Unionsparteien hinsichtlich der Weltanschaungsfreiheit regelmäßig ausgehölt und verletzt.

Die Unionsparteien sollten einer Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit durch das Bundesverfassungsgericht unterzogen und sodann verboten werden.

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Herumgeeiere um den Untoten

„Der Wiedergänger“ von Armatus Liandri

„Kein Kruifix-Verbot in Niedersachsen: Wulff: Ein Missverständnis – Özkan entschuldigt sich April 26, 2010
Nach heftiger Kritik aus Reihen der Union hat die künftige niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan ihre Forderung zurückgenommen, Kruzifixe aus Klassenzimmern zu verbannen. Das „Missverständnis“ sei nun ausgeräumt und Özkan werde eine „grandiose Ministerin“, sagt Regierungschef Wulff.“ berichtet die FAZ.

Das hat sie zurück genommen? Dafür sollte sie sich entschuldigen. Und Wulff gleich mit: Objekte des Aberglaubens haben in staatlichen Einrichtungen nichts verloren und sind in Niedersachsen wohl auch nur in kirchlichen Schulen vorhanden.

In staatlichen Schulen aber tritt der Gleichbehandlungsgrundsatz aller Weltanschauungen zu Tage. Soll ein Kruzifix hängen, sind daher auch alle denkbaren anderen tausenden Weltanschauungs- und Religionssymbole aufzuhängen. Wenn Herrn Wulff insoweit das Verständnis des Gleichheitsgrundsatzes abgeht, sollte er überlegen, seine eigene Partei auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz vom Bundesverfassungsgericht überprüfen zu lassen: Der Gleicheitsgrundsatz steht nicht zur demokratischen Disposition.

Schwulenartikel ins Grundgesetz?

Die Linken Parteien „Die Linke“ und die Grünen haben beantragt, im Gleichheitsgrundsatz ausdrücklich Schwule und Leseben zu erwähnen.

Nun, warum eigentlich nur diese abnormen sexuellen Veranlagungen? Warum nicht Sadisten und Masochisten, Latexfetischisten, Dominanz-Submissionsliebhaber, Freunde von Tierspielen (nicht mit Tieren!) und vor allem: Warum nicht Päderasten?

Christopher Street day, hier findet jeder Sexwunsch seinen Partner; Bildurheber: Lienhard Schulz, CC und Gnu lt. Wikipedia, siehe Fuß des Artikels, Nachbearbeitung Blog

Diese außen vor zu lassen, weil etwa Päderasten geradezu zwangsläufig kriminalisiert werden, ist eine Diskriminierung ansich.

Nun, warum aber sollte soetwas nicht aufgenommen werden? Einerseits, weil der Gleichheitsgrundsatz durch jede weitere Einschränkung seiner Abstraktion nur an Verständlichkeit und Eindeutigkeit verliert.

Unter allen absonderlichen sexuellen Veranlagungen sind sicherlich die Schwulen und Lesben die größte Gruppe aber auch die politisch am stärksten vertrene: Allein von den Bürgermeistern der drei deutschen Millionenstädte sind zwei homosexuell. Fällt es den gleichgeschlechtlich orientierten Menschen auch regelmäßig leichter, Vermögen anzuhäufen, beruflich erfolgreich zu sein, weil sie sich im Regelfall nicht um Kinder kümmern müssen. Zudem verfügen viele über die Parallelgesellschaften der Homosexuellen Subkulturen über Kontakte, die ähnlich den Geheimgesellschaften hinter den Kulissen verlaufen.

Grundsätzlich soll niemand bevorzugt oder benachteiligt werden wegen seiner sexuellen Veranlagung. Gerade hier gehört es aber wesentlich dazu, dass die Menschen als Mann oder Frau behandelt werden und auftreten und nicht als Schwule oder Heterosxuelle. (Eine Ausnahme bilder hier die echten Transsexuellen – also nicht die „Crossdresser“). Die sexuelle Veranlagung eines Menschen gehört nicht in die Öffentlichkeit, mögen das abnorm veranlagte Homosexuelle auch nicht einsehen wollen, weil ihre Chancen auf der Suche nach Sexualpartnern damit in Randbereiche gedrängt werden: Dies müssen sie hinnehmen.

Es ist auch noch keine Diskriminierung, einem heterosexuellen Liebespaar wohlwollend entgegen zu sehen, während jedes Zuschaustellen sexueller Abnormität eine angeborene Abscheu verursacht: Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Homosexuelle handelt, oder diejenigen, die sich aufgrund ihrer Veranlagung als Hund von der strengen Mutti gassi führen lassen.

Es kommt im Ergebnis immer auf das Auftreten im Einzelfall an und eine Grundgesetzänderung wäre das Signal, jede Perversität auch weiter öffentlich machen zu können. Der Lebensstil als Sklave und Domina oder als Pädophilem und vielem mehr steht insoweit der Homosexualität in nichts nach.

Von mir aus soll homosexuell sein, wem das Freude bereitet. Das für „normal“ zu halten, ist allerdings Aberglaube.

Bildurheber: Urheber Lienhard Schulz; Bildlizenzen: Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht, Creative CommonsNamensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0

Mixa ersucht um Entlassung!

„Das Grauen“ von Armatus Liandri

Chefkatholik Walter Mixa soll Dr. Ratzinger seinen Rücktritt angeboten haben. Selbst zurücktreten kann er nicht, dazu ist die kath. Kirche zu autoritär organisiert.

Ob er wohl doch entbehrlich ist? War es doch eine der ersten Personalentscheidungen Dr. Ratzingers als Papst, Mixa auf „nützlicheren“  Posten nach Augsburg zu verschieben, wo er eine größere Außenwirkung erzielen konnte.

Kann Dr. Ratzinger eigentlich gleich mit abtreten, fertig hat er ja jedenfalls auch.

Weitere Berichte:

Skydaddy, Buchstäblich seltsam!

Mixa hat sich entschuldigt

Wilhelm Busch, Züchtigung im 19. Jahrhundert, Nachkolorierung Blog, Urheberrechtsfrei

Mixa hat seine Reue mitteilen lassen, dass er anderen Menschen Leid zugefügt habe. Welches Leid meint er denn eigentlich? Das von damals oder das jetzige? Hat er noch mehr Dreck am stecken, als bislang öffentlich ist?

Immerhin hat er auf die Vorwürfe der von ihm Geschlagenen (mittlerweile liegen acht eidesstattliche Versicherungen vor) zunächst mitgeteilt, er sei reinen Herzens und könne sich nicht erinnern. Gleichzeitig hatten seine Sprecher aber mitgeteilt, man werde mit zivil- und strafrechtlichen Maßnahmen gegen die Aussagenden vorgehen – soweit wir uns hier richtig erinnern. Wofür entschuldigt sich der Ex-Gewalttäter nun, für die Gewalttaten damals, oder für den Umstand, dass er die Opfer jetzt zunächst als Verleumder hat dastehen lassen? Das kann auch den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen.

Das Böse greifen und zerbeißen!

Claudia Roth (Grüne), Bildbearbeitung: Armatus Liandri, Das Böse greifen und zerbeißen

Vielfach sind nun schon aus der Politik Rücktrittsforderungen bezüglich bestimmter Arbeitnehmer der Kirche erfolgt. Dies betrifft jüngst insbesonderere Bischof Walter Mixa.

Ob man Mixa nun mag oder nicht – was hat die Politik eigentlich mit den Angestellten von Vereinen zu schaffen?

Ob Executive oder Legislative, die Politik hat den Gleichheitsgrundsatz zu beachten. Hinsichtlich bestimmter Verhaltensweisen der Vertreter des Aberglaubens kann es zwar um die Frage grundsätzlichen ethisch-moralischen Verhaltens und Umgangs der Menschen in diesem Land miteinander gehen. Insoweit kann sich auch die Politik dafür interessieren. Die Personalie eines einzelnen Angstellten ist allerdings keine Frage grundsätzlicher Ethik oder Regelung und geht daher die Politik schlicht nichts an.