Kirche demoliert sich selbst

„Selbstdemontage bei „Menschen bei Maischberger“: In der Diskussion um Kindesmissbrauch durch Priester zeigt sich, dass die Verteidiger der katholischen Kirche mit dem Rücken zur Wand stehen. Ihre Argumente: Die anderen sind schuld – oder mindestens genauso schlimm.“ Berichtet am 10.03.2010 der Spiegel.

„Katholiken bei Maischberger“, rechts der Gottesmann

Es geht um die Sendung vom Dienstag, 09.03.2010 zum Thema „Die Priester und der Sex: Verschweigen, verleugnen, vertuschen?“ -> zur Sendung

(1:15 h).

Gabriele Kuby meint zu den Missbrauchsvorwürfen, dass das eigentliche Problem die Leute sind, die die Sexualmoral der Kirche kritisieren… die Kirche habe eine „hohe Sexualmoral“, während die Gesellschaft sexsüchtig sei.

Bei 1:07 /08 meint dann der Bischof, der Missbrauch habe nichts mit dem Zölibat zu tun, bei der evangelischen Kirche sehe man ja nur nicht richtig nach… wie doch der Bischof dem gläubigen Katholiken immer wieder ein wahrer Trost sein kann…

Eine Runde der Katholiken unter sich? Überhaupt entsteht der Eindruck, zu einer Kritik seien ansich nur richtige Katholiken fähig, weil es anderen ohnehin nur darum geht, die Kirche einzureißen. So „rechtfertigt“ sich Geisler fast schon, er sei ja auch Katholik und die Kirche sei ja auch besonders wichtig.

Eine Antwort to “Kirche demoliert sich selbst”

  1. Tut Buße und glaubt an das Evangelium « Ein feste Burg ist unser Gott Says:

    […] der Umgang ihrer Bischöfe und Priester mit dem Thema. Bei Maischberger, so schreibt der SPIEGEL (via), kam es einmal wieder zu einem Aufeinandertreffen von Klerikern, Opfern und anderen mehr oder […]


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